Verkehrsfluss auf A94 darf nicht beeinträchtigt werden - JU fordert Prüfung von Überholverbot von LKW

Mühldorf – „Wir halten die Tempolimit-Entscheidung auf der A94 nach wie vor für falsch und als Lärmschutzmaßnahme völlig ungeeignet. Damit der Verkehrsfluss auf der zweispurigen A94 weitestgehend nicht beeinträchtigt wird, fordern wir die Prüfung eines Überholverbotes für LKWs.

Die A94 ist ein enormer Segen für unsere Region – das müssen wir immer und immer wieder betonen“, so der Mühldorfer Kreisvorsitzende Thomas Perzl.

„Das Unverständnis der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Mühldorf über die Geschwindigkeitsbegrenzung ist zu Recht riesig. Wir teilen diesen Unmut und werden uns nachhaltig dafür einsetzen, dass diese Begrenzung nicht von Dauer ist und nach den 6 Monaten wieder zurückgenommen wird. Bis dahin können LKW-Überholverbote eine Maßnahme sein. Eine separate Geschwindigkeitsbegrenzung für LKW von 60 km/h – wie dies etwa Cathrin Henke von den Grünen fordert – halten wir für realitätsfern und lehnen wir ab! LKWs dürfen nach geltendem Recht heute bereits nicht schneller als 80km/h fahren.“ so Perzl weiter.

Perzls Stellvertreterin Stephanie Pollmann pflichtet der Forderung nach einem Überholverbot bei: „Das sogenannte Elefantenrennen ist auf einer zweispurigen Autobahn nicht nur störend für Autofahrer und dem Verkehrsfluss, sondern es ist obendrein aufgrund des erhöhten Kraftstoffverbrauches auch nicht ökologisch. Viele Spediteure sprechen ihren Fahrerinnen und Fahrern bereits firmenintern ein Überholverbot aus.“
Erschienen am:
29.01.2020
um 06:55 Uhr
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